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200.000 Erdumrundungen: Zum Jubiläum richtet sich Hubble auf eine Supernova, die wieder aufleuchten soll

Universum und Raumfahrt ·

Illustration zur Meldung: 200.000 Erdumrundungen: Zum Jubiläum richtet sich Hubble auf eine Supernova, die wieder aufleuchten soll
Illustration aus der Folge, mit KI erzeugt

Das Weltraumteleskop Hubble hat am 19. September 2026 nach 36 Jahren im All seine 200.000. Erdumrundung vollendet. Am selben Tag richtete es sich auf einen Galaxienhaufen, hinter dem eine Supernova bis Anfang März 2027 erneut aufleuchten soll.

Am 19. September 2026 hat das Weltraumteleskop Hubble seine 200.000. Runde um die Erde vollendet, 36 Jahre nach seinem Start. Dabei hat es laut NASA mehr als 5 Milliarden Meilen zurückgelegt, rund 8 Milliarden Kilometer, und über 1,7 Millionen Beobachtungen gemacht.

Am Jubiläumstag beobachtete Hubble den Galaxienhaufen MACS J0417. Ein so großer Haufen wirkt als Gravitationslinse: Seine Masse krümmt und verstärkt das Licht von Objekten, die weit dahinter liegen. Eines davon ist die Supernova „Athena“, die Explosion eines Sterns, die das James-Webb-Teleskop 2025 entdeckt hat.

Weil das Licht der Supernova auf verschiedenen Wegen um den Haufen herumläuft, kommt es zu verschiedenen Zeiten bei uns an. Deshalb soll Athena zwischen jetzt und Anfang März 2027 noch einmal sichtbar werden. Aus dem Zeitabstand zwischen den Erscheinungen wollen Forschende die Masse des Haufens kartieren und die Hubble-Konstante genauer bestimmen. Sie gibt an, wie schnell sich das Universum ausdehnt.

Dass Hubble nach 36 Jahren gefragt bleibt, zeigt eine weitere Zahl der NASA: Jedes Jahr wird etwa siebenmal so viel Beobachtungszeit beantragt, wie das Teleskop bieten kann.

Einordnung

Die erneute Erscheinung von Athena ist vorhergesagt, aber noch nicht beobachtet. Entdeckt hat die Supernova das James-Webb-Teleskop, nicht Hubble; Hubble soll das nächste Aufleuchten festhalten. Das Jubiläum selbst liegt gut zwei Wochen zurück.

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