So arbeiten wir
Kurz gesagt
Trotzdem sammelt jede Woche gute Nachrichten, belegt sie an ihren Quellen und ordnet sie ein. Die Texte entwirft eine künstliche Intelligenz. Ein Mensch wählt aus, was erscheint, liest jeden Text vor der Veröffentlichung und gibt ihn frei. Ohne diese Freigabe erscheint nichts.
Wer dahintersteht
Trotzdem ist ein Ein-Personen-Projekt. Wer das ist, steht im Impressum; diese Person ist auch für den Inhalt verantwortlich. „Redaktion Trotzdem" meint diese Person und die Werkzeuge, mit denen sie arbeitet.
Woher die Meldungen kommen
Jede Woche werden die neuen Beiträge aus rund fünfzig Quellen automatisch gesammelt: Seiten, die sich auf gute Nachrichten spezialisiert haben, Lösungsjournalismus, Wissenschaftsredaktionen und die Raumfahrtagenturen NASA und ESA. Ein Filter sortiert aus, was keine Nachricht ist oder keinen Fortschritt beschreibt. Eine KI bewertet den Rest und schlägt eine Auswahl vor.
Wer auswählt
Welche Meldungen in die Folge und auf diese Seite kommen, entscheidet ein Mensch. Er geht die Vorschläge durch und streicht, was nicht trägt — etwa weil es nur eine einzige Quelle gibt, weil eine Geschichte Jahre alt ist und nur neu aufgewärmt wurde, oder weil sich eine Behauptung auf nichts stützt als auf die Darstellung der Beteiligten selbst.
Wie belegt wird
Jede Meldung wird vor der Veröffentlichung belegt, und zwar umso strenger, je mehr ein Fehler anrichten würde:
- Medizin, Geld, Recht: drei Belege, darunter zwingend eine Primärquelle — die Studie selbst oder die Mitteilung der beteiligten Einrichtung.
- Andere Sachaussagen, Studien und Zahlen: drei voneinander unabhängige Belege.
- Harmlose Geschichten, etwa ein gerettetes Tier: eine Quelle.
Zwei Portale, die dieselbe Agenturmeldung abschreiben, zählen als ein Beleg. Alle Belege stehen unter der jeweiligen Meldung und sind verlinkt; Primärquellen sind mit ◆ gekennzeichnet.
Die Meldungen aus der ersten Probewoche im September 2026 sind vor dieser Regel entstanden und haben teils nur eine Quelle. Sie bleiben stehen, wie sie sind.
Was die KI macht
- Sie sucht die Quellen zu einer Meldung und fasst zusammen, was darin steht.
- Sie schreibt alle Texte im Entwurf: Überschriften, Berichte, Einordnungen und den Sprechtext der Folge.
- Die Stimme von Mira, die durch die Folge führt, ist eine KI-Stimme. Mira selbst ist eine gezeichnete Figur.
- Bilder, Musik und die Bewegungen im Video sind mit KI erzeugt.
Was ein Mensch macht
- Er wählt aus, welche Meldungen erscheinen.
- Er liest jeden Text vor der Veröffentlichung, ändert ihn, wo es nötig ist, und gibt ihn frei.
- Er entscheidet über jede Veröffentlichung, auf dieser Seite wie im Video.
Was die KI nicht tut: allein entscheiden, was veröffentlicht wird.
Einordnung statt Jubel
Unter jeder Meldung steht eine Einordnung. Sie sagt, worauf es bei der Nachricht ankommt — und was der Befund nicht hergibt: wenn ein Ergebnis nur im Tierversuch gilt, auf einem einzigen Fall beruht oder noch nicht unabhängig überprüft ist. Meldungen aus heiklen Feldern wie der Medizin tragen zusätzlich die Marke Mit Vorbehalt.
Fehler und Korrekturen
Fällt dir ein Fehler auf, schreib an kontakt@trotzdemnews.de. Jeder Hinweis wird geprüft. Stellt sich eine Angabe als falsch heraus, wird die Meldung berichtigt und die Korrektur hier mit Datum aufgeführt.
Bisher gab es keine Korrekturen an veröffentlichten Meldungen.
Stand: September 2026