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Beim Bau einer Terrasse stieß ein Däne auf den größten Silberschatz der Wikingerzeit, den sein Land kennt

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Illustration zur Meldung: Beim Bau einer Terrasse stieß ein Däne auf den größten Silberschatz der Wikingerzeit, den sein Land kennt
Illustration aus der Folge, mit KI erzeugt

Nach einer halben Stunde Graben traf ein Mann in Nordjütland auf etwas, das seltsam klang. Im Boden lagen rund 18,5 Kilogramm Silber aus dem zehnten Jahrhundert, dreimal so viel wie beim bisher größten Fund in Dänemark.

Am 31. August 2026 hob ein Mann in Rebild in Nordjütland den Boden für eine neue Gartenterrasse aus. Nach eigenen Worten stieß er nach einer halben Stunde Graben auf etwas, das seltsam klang.

Es war ein Silberschatz aus dem zehnten Jahrhundert, ursprünglich in einem Tongefäß vergraben. Er wiegt rund 18,5 Kilogramm und besteht aus mehreren hundert Stücken: Silberbarren, Armreifen, 47 ganze und zerteilte Münzen, ein kleiner Thorshammer und zerschnittenes Silber.

Einige Münzen tragen arabische, andere englische Prägungen. Auf einem der Barren stehen Runen, die sich als »hutu« lesen lassen, vielleicht ein Name oder ein Besitzerzeichen.

Der Fund ist dreimal so schwer wie der bisher größte Silberschatz der dänischen Wikingerzeit, der Schatz von Terslev mit etwa 6,5 Kilogramm. Torben Sarauw, Archäologe der Nordjütländischen Museen, nennt ihn einzigartig und spektakulär.

Einordnung

Der Wert des Fundes liegt weniger im Metall als in dem, was er erzählt. Er zeigt, wie Silber in der Wikingerzeit als Vermögen und als Zahlungsmittel diente, sagt der Archäologe Torben Sarauw. Ganze Münzen lagen neben zerschnittenen Stücken und Barren, alles zusammen in einem Gefäß.

Die Münzen zeichnen zugleich eine Landkarte. Arabische Prägungen in Nordjütland belegen Handelswege, die bis in die arabische Welt reichten, englische die Verbindungen über die Nordsee.

Ausgestellt werden soll der Schatz dauerhaft im Wikingermuseum Fyrkat, gemeinsam mit den Goldarmreifen des Schatzes von Rold, einem früheren Fund aus Nordjütland.

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