Deutscher Schulpreis 2026: Hauptpreis geht an die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf
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An der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf machen laut ZDFheute 66 Prozent der Jugendlichen ohne Gymnasialempfehlung das Abitur. Dafür und für ihr Lernkonzept hat die hessische Gesamtschule den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis des Deutschen Schulpreises 2026 bekommen.
Am 29. September 2026 hat die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf in Berlin den Hauptpreis des Deutschen Schulpreises erhalten. Er ist mit 100.000 Euro dotiert. Bundeskanzler Friedrich Merz überreichte die Preise im Namen der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung. Der Preis wurde zum 20. Mal vergeben, 15 Schulen waren nominiert.
Die Schule ist eine integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Dort lernen mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler, unterrichtet von rund 250 Lehrkräften. Außerdem ist sie eine hessische Startchancen-Schule. Laut ZDFheute spricht nur ein Drittel der Schülerinnen und Schüler zu Hause Deutsch als Erstsprache.
Trotzdem machen an dieser Schule laut ZDFheute 66 Prozent der Jugendlichen, die keine Empfehlung fürs Gymnasium hatten, das Abitur. Zur Schule gehört das Lernkonzept „SEGELN“: Die Jugendlichen planen ihre Wochenziele selbst. Die Jury lobte die Weiterentwicklung des Unterrichts, die Förderung jedes Einzelnen und den gezielten Einsatz von Daten, etwa um zu sehen, wo jemand Unterstützung braucht.
Hessen ging noch ein zweites Mal als Gewinner nach Hause. Einer der weiteren Preise, dotiert mit 30.000 Euro, ging an das Georg-Christoph-Lichtenberg-Oberstufengymnasium in Bruchköbel, an dem rund 660 Schülerinnen und Schüler lernen.
Die 66 Prozent beziehen sich auf Jugendliche ohne Gymnasialempfehlung, nicht auf alle Schülerinnen und Schüler der Schule. Die Robert Bosch Stiftung richtet den Preis selbst aus; die Bewertung des Konzepts stammt von ihrer Jury.