Ein Entwurf für die Park Avenue in New York sieht breitere Mittelstreifen und einen Radweg vor
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Die Stadt New York hat am 17. September 2026 einen überarbeiteten Entwurf für elf Blocks der Park Avenue vorgestellt. Die Mittelstreifen sollen breiter werden und Sitzgelegenheiten, Bepflanzung und Gehwege aufnehmen, eine Fahrspur je Richtung soll wegfallen, eine weitere zu einem geschützten Radweg in beide Richtungen werden. Beschlossen oder ausgeschrieben ist nichts.
Die Stadt New York hat am 17. September 2026 einen überarbeiteten Entwurf für die Park Avenue vorgestellt. Er betrifft elf Blocks zwischen der 46th Street und der 57th Street in Midtown Manhattan. Vorgestellt haben ihn Bürgermeister Zohran Mamdani und Mike Flynn, der Kommissar des Verkehrsdezernats DOT.
Der Mittelstreifen soll verbreitert werden und Sitzgelegenheiten, Bepflanzung und Gehwege aufnehmen. Neue Fußgängerüberwege sollen die Mittelstreifen von Block zu Block verbinden. Je eine Fahrspur pro Richtung soll wegfallen, eine weitere südwärts führende Spur zu einem geschützten Radweg in beide Richtungen werden. Nach Angaben von Gothamist blieben statt drei Spuren je Richtung zwei nordwärts und eine südwärts; die Parkspuren bleiben erhalten.
Anlass ist die Sanierung der über hundert Jahre alten Bahnhalle unter der Straße durch die Verkehrsbehörde MTA. Die Stadt nutzt die dafür ohnehin aufgerissene Fahrbahn.
Der Entwurf ist eine Überarbeitung des Konzepts vom April 2026. Der Radweg kam erst danach hinzu, nachdem die Bezirksbeiräte Community Board 5 und 6 getrennte Flächen für Radfahrer und Fußgänger gefordert hatten. Finanziert wird die Planung aus dem East Midtown Public Realm Improvement Fund; dessen Gremium bewilligte im Juli laut Our Town 39 Millionen Dollar für die Umgestaltung.
Gebaut ist damit nichts. Es gibt keinen Baubeschluss, keine Ausschreibung, keinen Zeitplan und keine belegten Gesamtkosten; die 39 Millionen Dollar bringen die Planung weiter, mehr nicht. Die MTA arbeitet noch an ihrem eigenen Zeitplan für die Bahnhalle. Und es gibt Widerstand: Die East Midtown Partnership stellte sich im Juli gegen den Radweg, Verkehrsverbände bemängeln, dass die Querstraßen weiter für Autos offen bleiben.