Zum ersten Mal seit hundert Jahren ist im Bronx River wieder ein Otter aufgetaucht
Natur und Umwelt ·
Eine Wildkamera hat das Tier im Sommer aufgenommen. Der Fluss galt jahrzehntelang als einer der schmutzigsten Stadtflüsse der USA.
Am 23. Juni 2026 löste ein Nordamerikanischer Fischotter eine bewegungsempfindliche Kamera am Bronx River aus. Es ist der erste belegte Otter im Bronxer Abschnitt des Flusses seit dem frühen zwanzigsten Jahrhundert, also seit rund hundert Jahren.
Aufgestellt hat die Kamera der örtliche Wissenschaftler RJ Hawkins; betreut wird das Vorhaben von der Bildungsabteilung der Wildlife Conservation Society am Bronx Zoo. Die Gesellschaft arbeitet seit Jahrzehnten mit der Bronx River Alliance daran, den Fluss von Verschmutzung zu befreien.
Bekannt gegeben wurde der Fund im August 2026. Seither läuft ein öffentlicher Wettbewerb, bei dem der Otter einen Namen bekommen soll.
Es ist ein Tier auf einem Foto. Von einer Rückkehr der Otter oder gar von einer Population lässt sich daraus nichts ableiten, und ob das Tier geblieben ist, weiß niemand.
Ausgesetzt wurde es nicht. Es kam von selbst, vermutlich über den Fluss von Norden. Fotografiert wurde im Juni, bekannt gegeben im August; der Anlass jetzt ist der Namenswettbewerb.
«Einer der schmutzigsten Flüsse» ist eine gängige Zuschreibung, keine Messung.