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Das Vogtland ist Deutschlands 20. Nationaler Geopark

Natur und Umwelt ·

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Bild aus der Folge, mit KI erzeugt

Der Geopark Vogtland trägt seit diesem Jahr das Siegel „Nationaler Geopark“ und ist damit der 20. in Deutschland. Mit 388 Quadratkilometern ist er zugleich der kleinste der deutschen Geoparks.

Eine Zertifizierungskommission hat im Mai 2026 einstimmig entschieden, dass der Geopark Vogtland das Siegel „Nationaler Geopark“ führen darf. Die Urkunde überreichte Frank Schilling, Präsident der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung und Geologieprofessor in Karlsruhe, am 18. September 2026 in Falkenstein im Vogtland. Am 16. Oktober hat die GeoUnion, die das Siegel vergibt, in einer Pressemitteilung darüber berichtet.

Mit der Auszeichnung gibt es in Deutschland 20 Nationale Geoparks. Zusammen decken sie laut GeoUnion rund 17 Prozent der Landesfläche ab. Der Geopark Vogtland ist mit 388 Quadratkilometern der kleinste von ihnen, der nächstkleinere ist der Muskauer Faltenbogen.

Der Geopark liegt im Südosten des Vogtlandkreises in Sachsen, rund um die ehemalige Bergbaustadt Falkenstein, und reicht bis an die tschechische Grenze. Sein geologischer Höhepunkt ist der Topasfelsen Schneckenstein. Zusammen mit dem Besucherbergwerk Grube Tannenberg und dem Mineralienzentrum bildet der Felsen die „Topaswelt Schneckenstein“.

Gegründet wurde der Geopark 2017, damals unter dem Namen Geo-Umweltpark Vogtland. Neun Jahre nach der Gründung gehört er nun zu den Gebieten, die das nationale Siegel tragen dürfen.

Einordnung

„Nationaler Geopark“ ist ein Gütesiegel der GeoUnion, kein gesetzliches Schutzgebiet wie ein Nationalpark. Der Geopark ist auch nicht dasselbe wie der Naturpark Erzgebirge/Vogtland, das ist eine andere Schutzkategorie.

Ganz neu ist die Nachricht nicht: Entschieden wurde im Mai, die Urkunde kam im September. Die Fläche des Geoparks wird nicht überall gleich angegeben, 388 Quadratkilometer ist die Zahl der GeoUnion. Ausführlich berichtet hat bisher vor allem die Regionalzeitung Freie Presse.

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