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Weißer „Geisterhummer“, geschätzt einer unter 100 Millionen, hilft einer Uni in Maine bei der Farbforschung

Kurioses ·

Ein weißer Hummer namens Casper, laut einer groben Schätzung einer unter 100 Millionen, lebt jetzt an der University of New England in Maine. Dort hilft er herauszufinden, welche Gene ungewöhnliche Panzerfarben bei Hummern verursachen.

Der weiße Hummer Casper ist in das Arthur P. Girard Marine Science Center der University of New England (UNE) in Biddeford im US-Bundesstaat Maine eingezogen. Er ist eine Schenkung des Maine State Aquarium in Boothbay. Die Universität hat das am 21. September 2026 mitgeteilt.

Weiße Hummer gelten als die seltenste unter den ungewöhnlichen Färbungen. Die Wahrscheinlichkeit, einen zu finden, wird auf etwa 1 zu 100 Millionen geschätzt. Casper ist allerdings nicht als Maskottchen da, sondern als Forschungstier.

Er kommt in ein Projekt, das Meeresbiologe Prof. Markus Frederich 2024 begonnen hat. Es untersucht, welche genetischen Ursachen hinter ungewöhnlichen Panzerfarben beim Amerikanischen Hummer stecken. Die Proben werden genommen, ohne die Tiere zu verletzen. Untersucht werden über 15.000 Gene, unter anderem bei den Jungtieren des orangefarbenen Hummers Peaches, dessen Färbung auf etwa 1 zu 30 Millionen geschätzt wird.

Casper ist in seiner neuen Umgebung nicht allein mit seiner Besonderheit. In der Sammlung der Universität leben auch Currant, dessen Panzer in Blau und Orange geteilt ist, und der lila gefärbte Hummer Fig. Der gelbe Hummer Banana, der ebenfalls dazugehörte, ist inzwischen gestorben.

Einordnung

Die Zahl 1 zu 100 Millionen ist eine übliche grobe Schätzung, keine gemessene Häufigkeit. Ob Casper ein Albino ist oder eine andere Form der Farblosigkeit hat, ist offen; manche Beschreibungen nennen ihn eher durchscheinend als rein weiß. Wann und von wem er gefangen wurde, ist nicht bekannt.

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